Deepfakes, um die Konkurrentinnen auszuschalten

Ein Bericht von Heise schildert einen der ersten Fälle, bei denen Deepfakes eingesetzt wurden, um gezielt Dritte zu denunzieren: Die Mutter einer Cheerleaderin hatte offenbar Deepfakes angefertigen lassen, um die Konkurrentinnen ihrer Tochter in kompromittierenden Situationen erscheinen zu lassen, z.B. rauchend oder nackt. Diese Bilder soll sie – ebenso wie Aufforderungen, Selbstmord zu begehen – … Weiterlesen

12 Milliarden Datensätze

Nach einem Bericht von ZDNet haben Kriminelle Zugriff auf Username/Passwort-Kombinationen online als Abo angeboten. Für etwa zwei Dollar pro Tag konnte in dem Bestand gesucht werden. Dieser soll nach Angaben der Betreiber ca. 12 Mrd. Datensätze umfasst haben und aus etwa 10.000 verschiedenen Leaks stammen. Zum Vergleich: die Datensätze aus den wohl größten bislang bekannten … Weiterlesen

Kündigungen wegen Ransomware

Ein Unternehmen in Arkansas hat kurz vor Weihnachten über 300 angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern empfohlen, sich einen neuen Job zu suchen, berichtet ein Nachrichtenportal. Die Wiederherstellung der IT-Systeme nach einem Ransomware-Angriff seien nicht planmäßig verlaufen. Die Unternehmensleitung habe daher beschlossen, den Betrieb bis auf Weiteres einzustellen. In einem Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heißt … Weiterlesen

Cybercrime Convention vs. UN-Konvention

Ein erfolgreicher Vorstoß Russlands bei der UN-Generalversammlung führt zu neuen Bedenken bei Teilen der internationalen Gemeinschaft. Der russische Vorschlag für eine Resolutionen mit dem Titel „Countering the Use of Information and Communications Technologies for Criminal Purposes“ wurde – bei 60 Gegenstimmen und 33 Enthaltungen – von 79 Staaten befürwortet. Damit wird ein alter Streit wieder … Weiterlesen

Cyberangriff hält Flugzeuge am Boden

Ein Cyberangriff hat eine Airline in Alaska dazu gezwungen, ihre Flugzeuge am Boden zu lassen, berichtet ein Nachrichtenportal. Mitten in der Urlaubssaison seien mindestens ein halbes Dutzend Flüge gestrichen worden, weil durch den Cyberangriff sowohl die Computer- als auch deren Backupsysteme beeinträchtigt waren. 260 Fluggäste sollen durch den Ausfall betroffen sein. Die hier eher unbekannte … Weiterlesen

Money Mules im Visier

Wie Der Spiegel berichtet, sind eine große Zahl sog. „Money Mules“ in das bisher der Strafverfolgungsbehörden gerückt. Fast 4.000 solcher Personen sowie fast 400 Rekrutierer singen identifiziert worden sein. Insgesamt sollen europaweit Transaktionen im Wert von knapp 13 Mio. Euro aufgedeckt worden sein. Als Money Mules werden (meist ahnungslose oder gutgläubige) Personen bezeichnet, die von … Weiterlesen

Lösegeldforderung über 4,5 Mio. U.S.-Dollar

Ein Unternehmen soll eine Lösegeldförderung über 565 Bitcoin (umgerechnet ca. 4,5 Mio. EUR) erhalten haben, um einen laufenden Ransomwareangriff zu beenden, berichtet Heise. Ca. 5% der Unternehmens-IT sei betroffen, allerdings nicht die Produktionsanlagen. Die Produktion Laufe unverändert weiter. Das Unternehmen hat angekündigt, auf die Forderung nicht einzugehen.

Emotet nun auch an der HU Berlin aktiv

Nachdem der Trojaner Emotet in Berlin bereits die IT des Kammergerichts mehrere Wochen lang blockiert hat, breitet sich die Schadsoftware nun auch auf andere öffentliche Einrichtungen aus. Nach einem Bericht bei heise.de sollen nun auch erste Netzwerke der Humboldt Universität betroffen sein.

Jedes zehnte Unternehmen Opfer von Cyberattacken

Spiegel Online berichtet über das Ergebnis einer Umfrage des TÜV-Verbandes. Danach soll „mehr als jedes zehnte Unternehmen in Deutschland“ Opfer eines Cyberangriffs geworden sein. Bei rund zwei Prozent sollen sogar mehrere Vorfälle in diesem Zeitraum stattgefunden haben.

„Welcome to Video“ geschlossen

Die Darknetseite „Welcome to Video“, über die Kinderpornografie im großen Stil ausgetauscht worden sein soll, ist nun durch U.S.-Behörden abgeschaltet worden, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Schließung soll in diesem Fall nicht erst durch aufwändige Ermittlungsarbeit möglich geworden sein. Vielmehr habe der Betreiber massive handwerkliche Fehler begangen, so dass die Seite schnell identifiziert werden konnte. … Weiterlesen